Rückblick auf die Leipziger Buchmesse und das Lesefest im Netz

Vor ein paar Tagen habe ich darüber gebloggt, dass ich, obwohl dieses Jahr nicht vor Ort in Leipzig, doch plötzlich im Messemodus war und ich mich zu Hause ausführlich mit dem Geschehen in Leipzig beschäftigen wollte. Hier ist eine kurze Rückschau auf meine Messe @ Home.

Die Messe @ Home hat insgesamt gut funktioniert. Zuerst mal ist die Messeberichterstattung durch 3sat, MDR und ARTE sehr umfangreich. Viele Autoren, die zur Zeit im Gespräch sind, sind auch auf dem blauen Sofa bzw. an den Messeständen der Medien präsent und die Gespräche sind in den Mediotheken der Sender abrufbar. Auch einige Blogger haben täglich von der Messe berichtet und über Instagram gab es tolle Fotoimpressionen. Ein besonderer Dank dafür geht an @misteringreen und @buecherkinder!

Was aus der Ferne natürlich fehlt, sind die kleinen, überraschenden Entdeckungen und das Anfassen und Blättern und natürlich persönliche Begegnungen mit Buchmenschen und Autoren. Es ist vor Ort auch wesentlich einfacher, Aktuelles aus der Branche mitzubekommen. Infos dazu transportieren sich schon deutlich weniger und von Podiumsdiskussionen und Infoveranstaltungen vermitteln sich bestenfalls ein Foto und das Fazit der Runde.

Lesefest im Netz – schön war´s

Großen Spaß gemacht hat das Lesefest im Netz „Leipzig liest – wir auch!“ Über hundert Teilnehmer gab es bei der von den Bloggerinnen Petzi (Die Liebe zu den Büchern), Nina (Frau Hauptsachebunt), Alexandra und Aygen (BücherKaffee) initiierten Veranstaltung. Die Aktion lief über die gesamte Messezeit und es ging darum, sich gemeinsam darüber hinwegzutrösten, dass man nicht vor Ort in Leipzig sein konnte. Durch Fragen in die Runde haben die Vier die Diskusision und den Austausch immer in Gang gehalten. Ich bin am Freitag Abend eingesteigen und habe bis Sonntag 350 Seiten gelesen. Das waren die zweite Hälfte von „Ein Tag im März“ von Jessica Thompson und der Anfang von „Der Händler der verfluchten Bücher“ von Marcello Simoni. Mit dem Leseergebnis bin ich sehr zufrieden, Rezensionen folgen. Der eigentliche Gewinn der Akrion war aber der Austausch mit anderen Lesern. Ich habe neue Leute aus der Buchcommunity kennen gelernt, interessante Blogs entdeckt und durch Tipps aus der Runde ist meine Lesewunschliste natürlich auch wieder deutlich länger geworden.

Fazit der Buchmesse @ Home

Die Aura und die Athmosphäre der Lesestadt Leipzig sind schon einmalig, aber Dank Lesefest, Instagram und Mediatheken habe ich auch etwas Messefeeling im Rheinland gehabt.

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