Vine oder nicht Vine – Brauche ich eine Videosharing App?

Videos sind inzwischen mit das beliebteste Content-Format im Social Web, die App „Vine“ hat im ersten Jahr ihrer Existenz über 40 Millionen Nutzer vorzuweisen, Instagram hat eine Videofunktion eingeführt, es wird nicht mehr gebloggt, es wird gevloggt – Video ist fett. Es ist also an der Zeit, dass ich mich auch mal mit dem Bewegtbild beschäftige.

Die Videosharing-App Vine

Seit gut einem Jahr gibt es die App „Vine“ und von Anfang an wurde sie in meinem Netzumfeld mit großer Begeisterung genutzt. Inzwischen produzieren einige Nutzer damit sogar beeindruckende Minimalvideokunst.

Vine ist eine kostenlose Videosharing App für internetfähige Smartphones mit der man kurze Videos von 6 Sekunden Dauer aufzeichnen kann. Vine wurde 2012 gegründet und kurz danach von Twitter gekauft. Im Januar 2013 ist sie für iOS und im Laufe des Jahres auch für Android verfügbar gemacht worden und mittlerweile gibt es auch eine Browserversion.

Warten auf den Vinemoment

Seit einiger Zeit habe ich auch einen Vine-Account, aber ich stehe noch am Anfang meines Selbstversuches und habe viele Fragen: Was soll und kann ich damit machen? Was bringt mir das? Soll ich es überhaupt nutzen? Sind diese Kurzvideos für meine Kommunikation eine sinnvolle Ergänzung zu Text und Bild?

Ich habe mir diese Fragen noch nicht beantwortet und Vine bisher kaum genutzt, denn der „Vinemoment“ wollte sich lange nicht einstellen. Der erste „Oh, das vine ich jetzt“ Auslöser war dann – passend dazu, dass Vine zu Twitter gehört – ein Vogel.

Abendspaziergang mit Vogel
(der Ton lässt sich oben links im Bild an- bzw. abschalten)

Hier hat sich auch direkt die Tücke des Objekts bzw. eine Besonderheit der Kurzvideoerstellung gezeigt. Entweder der Vogel hat 6 Sekunden lang nicht gepiept = Video ohne Ton oder im entscheidenden Moment kam ein Auto vorbei = Video mit falschem Ton. Erkenntnis: Auch ein 6 Sekunden Video braucht ein Storyboard und der Filmer muss mit seinem Werkzeug umgehen können um ein gutes Ergebnis zu bekommen. Bei dieser Erfahrung ist direkt mein Respekt für die teilweise wirklich großartigen Vines gestiegen und ebenso die Lust am Experimentieren.

12 Uhr mittags im Garten von Westminster Abbey

Mein erstes Fazit

Vine macht Spaß und hat Potenzial und ich muss noch viel in Sachen Umgang damit lernen. Um so mehr freue ich mich auf den Social Media Club Bonn in der kommenden Woche, denn da stellt Nicole Hundertmark die App und ihre Möglichkeiten vor. Ob ich wirklich langfristig mit Bewegtbildern arbeite und sie ein Teil meiner Kommunikation werden, wird die Zukunft zeigen.

I´ll keep you vined 😉

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