Lesemonat Oktober 2015

Der Lesemonat Oktober war endlich mal wieder etwas erfreulicher / erfolgreicher. Fünf Titel stehen auf der Liste. Wie so oft im Herbst war das Krimigenre stark vertreten und nach langer Zeit habe ich mal wieder ein Comic gelesen.

Gelesenes:

Christie // Wieners

Christie // Wieners

Agatha Christie – Bertram’s Hotel
Miss Marple, Paul Temple und Co. – ich mag die klassischen englischen Detektivgeschichten und um die hübschen, im Atlantik Verlag neu herausgebrachten Agatha Christie Bände bin ich schon länger herumgeschlichen. Die Neuübersetzung von „Bertram’s Hotel“ hat alle meine Erwartungen voll erfüllt. Ein echter Klassiker – große Lesefreude!
Atlantik Verlag, 2015
Taschenbuch, 256 Seiten

Annette Wieners – Kaninchenherz
Bei der Vorbereitung einer Beerdigung muß Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes feststellen, dass es sich um die Beerdigung ihrer Schwester handelt. Vor zehn Jahren hatte Gesine nach dem Tod ihres kleinen Sohnes mit ihrer Familie gebrochen. Nun muss sie sich wieder mit ihr auseinandersetzen, zumal ihr ihre Eltern vorwerfen, Schuld am Tod der Schwester zu sein.

Das Buch kann ich sehr empfehlen, obwohl mich die Geschichte nicht überzeugt hat. Die Handlung hat mich nicht besonders interessiert, sie war stellenweise unglaubwürdig und in die Protagonistin konnte ich mich überhaupt nicht hineinversetzen. Aber (!) überzeugt hat mich die Autorin. Annette Wieners schreibt so spannend, ansprechend und temporeich, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
List, 2015
Taschenbuch, 349 Seiten

Lee Child – Underground
Ein Jack Reacher Roman
Jack Reacher sitzt nachts in der U-Bahn in New York, als ihm eine Frau auffällt. Er spricht sie an und muss tatenlos zusehen, wie sie sich vor seinen Augen erschießt. Dass mehr dahintersteckt als ein einfacher Selbstmord, ist dem erfahrenen ehemaligen Militärpolizisten sofort klar. Das Verhalten der Polizei und das umgehende Auftauchen von Bundesbeamten und einigen zwielichtigen Gestalten bestätigt, dass es einen möglichen politischen Hintergrund gibt und Reacher gerät zwischen alle Fronten.

„Selbstmordattentäter sind leicht zu entdecken. Sie senden alle möglichen verräterischen Signale aus. Hauptsächlich aus Nervosität. Logischerweise sind sie alle Anfänger“ – So beginnt der Roman und mit dem Satz hat der Autor mich direkt für das Buch gewonnen. Protagonist Reacher ist ein Held der Sorte „einsamer Wolf“, er ist klug, mit allen Wassern gewaschen und man begleitet ihn als Leser gerne. Die Geschichte ist sehr komplex und handlungsreich, sie ist schnell, überraschend und spannend rzählt.
Eigentlich sind Romane in der Tradition der Spionage- und Politthriller nicht mein bevorzugtes Genre. „Underground“ habe ich trotzdem gerne gelesen. Wer das Genre mag, sollte sich die Jack Reacher Romane auf jeden Fall mal anschauen.
Blanvalet, 2013
Taschenbuch, 446 Seiten

Judith Arendt - Sündenbock

Judith Arendt – Sündenbock

Judith Arendt – Sündenbock

„Sündenbock“ ist der zweite Fall in der Krimireihe um die Schöffin Ruth Holländer. Eigentlich hat Ruth ein kleines französisches Restaurant in Berlin und ist damit und mit ihren fast erwachsenen Kindern voll ausgelastet. Dann wird sie zur Schöffin bestimmt. Ruth ist wenig begeistert, aber dieses Ehrenamt muss man eben annehmen. Nach dem ersten – ebenfalls sehr lesenswerten – Fall geht es dieses Mal um einen Rentner, der seine schwer erkrankte Frau umgebracht haben soll.
Judith Arend schreibt sehr spannend und flüssig, Ruth Holländer ist eine sympathische Protagonistin, die Idee, eine Schöffin zur Protagonistin zu machen geht voll auf, die Hintergründe des Falls sind gut und schlüssig dargestellt – ein rundum gelungenes Buch!
Meine Rezension zum ersten Band „Unschuldslamm“.
Ullstein, 2015
Taschenbuch, 301 Seiten

Uderzo / Goscinny – Der Papyrus des Cäsar

Der neue Asterix – ich musste ihn einfach haben! Als Kind war ich ein großer Comicfan, erst habe ich Mikey Mouse und Co. und später Asterixhefte verschlungen und als ich letztens am Bahnhof stand und den neuen Asterix sah, musste der mit. Das lesen hat ebenso großen Spaß gemacht, wie damals und vielleicht sogar noch etwas mehr. Besonders die Anspielungen auf Social Media fand ich sehr spaßig.
Egmont, 2015
48 Seiten

Neu eingezogen

Guillaume Musso – Weil ich dich liebe
„Vielleicht morgen“ und „nachricht von dir“ haben mir gut gefallen und ich habe Lust auf mehr.

Sophia Amoruso – #girlboss
Online-Erfolgsgeschichte – bin gespannt

Sophie Mas / Audrey Diwan / Caroline de Maigret / Anne Brest – How to be Parisian
Ein ordentlicher Ratgeber in Sachen Parisian Style kann nicht schaden 😉

Und sonst

Oktober ist Buchmessemonat. In diesem Jahr war ich nicht selbst vor Ort, aber über Medien und besonders über die sozialen Medien war ich doch sehr gut om Bilde über die Geschehnisse in Frankfurt. Besonders durch Livestreams und Scopes konnte ich besonders gut verfolgen, was passiert ist.

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