Rezension: J. K. Johansson – Noras zweites Gesicht

I binge read it! „Noras zweites Gesicht“ habe ich an meinem freien Tag in einem Rutsch gelesen und es hat mich gut unterhalten. Das Buch ist Band 2 einer Trilogie, aber keine Angst, die Rezi hat keine Spoiler.

„Noras zweites Gesicht“ ist die Fortsetzung von „Lauras letzte Party“ und setzt direkt am Ende des ersten Teils an. Handlung und Personen gehen ineinander über, im Focus steht jetzt allerdings Nora, die Freundin der verschwundenen Schülerin Laura. Die ehemalige Komissarin und jetzige Schul-Sonderpädagogin Miia ist dach Nora immer noch die Hauptperson, tritt aber nicht mehr so in den Vordergrund, wie in Band 1. Mit dem Blog von Madde geht es etwas mehr in die digitale Welt und verspricht einen interessanten neuen Aspekt. Mehr zum Inhalt möchte ich nicht verraten um Spoiler zu vermeiden.

Leseeindruck

Cover: Suhrkamp Verlag

Cover: Suhrkamp Verlag

Band 1 der Trilogie habe ich kürzlich gelesen und rezensiert und war nicht 100%ig überzeugt. Ich fand Band 1 unterhaltsam aber nicht besonders spannend. Der Leseeindruck ändert sich mit Band 2. Diesen fand ich deutlich spannender und noch temporeicher und unterhaltsamer, als Band 1. Auch die Protagonisten waren überzeugender, das Buch war insgesamt „runder“.

Für meinen Geschmack bleibt Teil 2 allerdings, ebenso wie der erste Teil zu sehr an der Oberfläche. Allein die Geschichte um die mysteriöse Bloggerin Madde hat viel mehr Potenzial, als im Buch dargestellt wird. Sie hat in der Bloggerszene poalrisiert und wurde auch direkt zum Gesprächsstoff der Jugendlichen in Palokaski. Das wird zwar angerissen, aber nich vertieft. Durch die oberflächliche Darstellung bleibt auch wieder einiges unklar bzw. wirkt unglaubwürdig. Ich frage mich nach wie vor warum diese Geschichte in drei Teilen erzählt wird. Bei einer dreibändigen Serie erwarte ich eigentlich mehr „Futter“ und mehr Tiefe, stärkeres Eintauchen in Details. Bei aller Kritik hat mir das Buch aber trotzdem so gut gefallen, dass ich es an einem Tag weggelesen habe.

Fazit

„Noras zweites Gesicht“ ist spannender, temporeicher, strukturierter und insgesamt überzeugender, als der erste Teil und macht neugierig auf Teil 3.

„Lauras letzte Party“ habe ich im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks gelesen und durfte mich zum Abschluss zu den glücklichen Gewinnern von Band 2 und 3 zählen. YAY, herzlichen Dank!!

J. K. Johansson – Noras zweites Gesicht
Suhrkamp 2015
253 Seiten, 8,99€

Verlagsseite des Buches
Leseprobe

Teil 1 Lauras letzte Party
Teil 3 Venlas dunkles Geheimnis

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Ein Gedanke zu “Rezension: J. K. Johansson – Noras zweites Gesicht

  1. Pingback: Lesemonat November 2015 | U_mag

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