#jdtb16 – Taschenbuchliste Februar

Hier kommt die Februar-Liste meiner gekauften Taschenbücher für die Aktion zum Jahr des Taschenbuchs. In meinem Lesevorsätze-Artikel könnt ihr mehr zur Aktion lesen. Nach dem Kaufrausch im Januar sind es im Februar nur drei Bücher:

Die drei Bücher meiner Auswahl sind wieder ein Querschnitt durch verschiedene Genres von Krimi über britischen Humor zu Romantik. Zwei der Autoren kenne und schätze ich schon länger, das dritte Buch war ein Spontankauf, da der Titel, den ich eigentlich kaufen wollte nicht vorrätig war.

Neu eingezogen im Februar

Neu eingezogen im Februar

Guillaume Musso – Lass mich niemals gehen
„Fünfzehn Jahre ist es her, dass Ethan alles hinter sich ließ, um seinen Traum von einem glamurösen Leben zu verwirklichen. Seiner Karriere als Pschologe und umschwärmter Medienstar hat er sogar seine große Liebe Céline geopfert. Jahre später lädt Céline ihn unverhofft zu ihrer Hochzeit ein – ein schicksalhafter Tag, der Ethan die Chance gibt, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren…“ – so weit der Klappentext.

Im letzten Monat war auch schon ein Buch von Guillaume Musso dabei, denn ich mag seine Bücher sehr. Sie gehören für mich zur Kategorie „Geht immer“. In Leseflauten, bei trüber Stimmung, wenn man eigentlich viel zu müde zum Lesen ist – Musso hilft. Man kann sich so richtig in die Geschichten fallen lassen und abschalten.

Aufbau Taschenbuch, 333 Seiten
im französischen Original erschienen 2008
als Taschenbuch erstmals auf deutsch erschienen 2010
(und damit auch ein Kandidat für die GoldenBacklist-Challenge 😉 )

 

Mechthild Borrmann – Die andere Hälfte der Hoffnung
„Walentyna wartet auf die Rückkehr ihrer Tochter aus Deutschland. Seit Monaten hat sie nichts mehr von ihr gehört. Sie scheint spurlos verschwunden – wie viele andere Studentinnen, die angeblich ein Stipendium in Deutschland erhalten haben. Walentyna lebt dagegen in der verbotenen Zone von Tschernobyl, ihrer alten Heimat. In Deutschland versteckt währenddessen Martin Lessmann eine junge osteuropäische Frau vor ihren Verfolgern. Als sie sich kurz darauf die Pulsadern aufschneidet, rettet er sie ein zweites Mal – und erfährt Ungeheuerliches.“ – aus dem Infotext des Verlages.

Mechthild Borrman ist eine Autorin, zu deren Büchern ich immer gerne greife, wobei „gerne“ sich nicht auf eine unterhaltsame Story bezieht. Die Geschichten, die Borrmann erzählt, sind inhaltlich teilweise harte Kost. In „Wer das Schweigen bricht“, einem Buch weit oben auf meiner persönlichen Allzeit-Bestenliste, geht es beispielsweise um tragische Ereignisse während des zweiten Weltkrieges, die noch bis in die Gegenwart einer Provinzstadt am Niederrhein nachwirken. Mechthild Borrmann verbindet Krimihandlung, persönliches Schicksal und Zeitgeschichte sehr überzeugend und fesselnd. Ich mag die Autorin insgesamt und auch Tschernobyl als Aufhänger dieser Geschichte finde ich sehr interessant und freue mich schon sehr auf das Buch.

Droemer 310 Seiten
als Taschenbuch erschienen im November 2015

 

William E. Bowman – Die Besteigung des Rum Doodle
Eine Expedition macht sich auf, den Rum Doodle im Himalaya-Massiv zu besteigen. Sechs Briten, die für ein solches Vorhaben nicht weniger geeignet sein könnten: der Navigator hat keinen Orientierunsssinn, der Arzt leidet ständig an den unterschiedlichsten Krankeiten, um die Sprachkenntnisse des Dolmetschers ist es nicht gut gestellt, der Fotograf stellt seine Kamera immer am falschen Punkt auf und der für die Verpflegung zuständige hat die Mannschaft abenteuerlich ausgerüstet. Immerhin sind genügend Champagnerflaschen an Bord um die Expeditionsteilnehmer, die ständtig in irgendwelchen Felsspalten feststecken, bei Laune zu halten.

An der Beschreibung merkt man schon, hier haben wir es mit britischem Humor in Reinkultur zu tun. Ich habe spontan zu dem Buch gegriffen, weil ich mich erinnerte, bei Erscheinen der gebundenen Ausgabe eine begeisterte Rezension gelesen zu haben und die Beschreibung im Klappentext auch sehr lustig klang. Ich lese das Buch gerade und bin nun nicht mehr so ganz überzeugt. Das liegt aber weniger am Buch, dem Schreibstil oder der Geschichte, die durchaus gelungen sind. Diese Art des britischen Humors ist einfach nicht so meine.

Goldmann, 188 Seiten
im britischen Original erschienen 1956
Taschenbuchausgabe Oktober 2014

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