#jdtb16 – Taschenbuchliste Mai

Im Mai gab es bei mir drei Taschenbuchneuzugänge. Zwei habe ich direkt Anfang des Monats gekauft und das dritte läuft eher außer Konkurrenz. Das habe ich nach einer Livestreamlesung auf Lovelybooks gewonnen.

Die Woche um Christi Himmelfahrt ist seit vielen Jahren meine traditionelle Sylt-Woche und so war es auch in diesem Jahr. Einer der ersten Gänge führte mich direkt am 01. Mai auf die Westerländer Friedrichstraße. Hier gibt es neben vielen mehr oder weniger interessanten Geschäften auch drei sehr gute Buchhandlungen, die alle einen Besuch lohnen und in denen ich jedes Jahr neue tolle Bücher entdecke. In diesem Jahr habe ich mich für zwei ganz unterschiedliche Titel entschieden:

Gabriella Engelmann – Wildrosensommer

In „Wildrosensommer“ geht es um Aurelia. Die alleinerziehende Floristin lebt mit ihren jugendlichen Töchtern in München. Vor einiger Zeit ist ihr Mann Nic spurlos verschwunden und als sie unter seinen Sachen den Hinweis auf ein Hausboot auf der Elbe findet, lässt sie sich von ihrer Freundin überreden, nach Hamburg zu reisen. Sie findet das zum Verkauf stehende Hausboot, sieht dies als Wink des Schicksals und beschließt nach Jahren der Ungewissheit und Einsamkeit in den Vier- und Marschlanden vor den Toren Hamburgs ein neues Leben zu beginnen.

Für das Buch habe ich mich entschieden, da ich mir für den Urlaub eine leichte Lektüre wünschte und die habe ich auch bekommen. Ich habe das Buch direkt gelesen und es hat mir sehr gut gefallen, mehr dazu in meinem Lesemonat Mai.

Knaur, 2016
400 Seiten

Marina Keegan – Das Gegenteil von Einsamkeit

„Das Gegenteil von Einsamkeit“ ist der erste und einzige Erzählungsband der jungen US-Autorin Marina Keegan. Keegan wurde hoch gelobt und als neues literarisches Talent gefeiert, die Yale-Absolventin schrieb für The New Yorker und die Yale Daily News bis sie kurz nach Abschluss ihres Studiums bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Der Band mit Erzählungen und Essays wurde posthum veröffentlicht und entwickelte sich zum Bestseller.

Erzählungen sind eigentlich nicht so meins, mit wenigen Ausnahmen. Bücher mit Erzählungen kaufe ich nur auf Empfehlung aus meinem Buchmenschenumfeld und so war es auch hier. Als „Das Gegenteil von Einsamkeit“ in gebundener Form erschienen ist, habe ich aus meinem Buchmenschenumfeld so viel Gutes darüber gehört, dass ich jetzt bei Erscheinen des Taschenbuches direkt zugegriffen habe. Bisher habe ich noch keine der Erzählingen gelesen, bin aber schon sehr gespannt.

Fischer, 2016
288 Seiten

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Außer Konkurrenz – da gewonnen und nicht gekauft – möchte ich noch ein drittes Buch aufnehmen da ich es mir wahrscheinlich sowieso in diesem Monat gekauft hätte:

Mhairi McFarlane – Es muss wohl an mir liegen

Die Autorin Mhairi McFarlane hatte ich schon seit längerem auf der Liste, da ihre Geschichten ganz nach meinem Geschmack klangen. Als Lovelybooks dann eine Livestreamlesung mit ihr ankündigte, war ich natürlich dabei. Zuerst, weil ich dieses Angebot prinzipiell klasse finde und weil ich, wie gesagt, neugierig auf die Autorin war. Die Lesung war dann auch super, Mhairi war absolut sympathisch und ausgesprochen witzig. Die aus dem Buch gelesenen Passagen klangen auch prima, sodass das Buch direkt auf meine „Ganz schnell besorgen“ – Liste kam. Um so größer war die Freude, als ich am nächsten Tag die Privatnachricht über Twitter bekam, dass ich ein signiertes Exemplar gewonnen hätte. Unter allen, die zum Livestream getwittert hatten – und das hatte ich 😉 – wurden einige Exempalre verlost und ich hatte Glück – YAY.

Zum Inhalt:

„Mit ihren tizianroten Haaren und ihren Kurven ist Delia vielleicht nicht ganz der Model-Typ, aber dass Paul sie nach zehn Jahren gemeinsamen Glücks mit einer Studentin betrügt, trifft sie ziemlich unvorbereitet. Am Anfang glaubt sie, alles sei ihre Schuld. Doch dann erkennt Delia, dass die zerplatzten Seifenblasen von gestern die Chance auf das Glück von morgen bedeuten: Denn nun kann sie selbst entscheiden, wie sie die bunten Puzzleteile ihres Lebens neu zusammensetzt. Kurzerhand zieht sie zu ihrer besten Freundin Emma nach London und sucht sich einen neuen Job. Alles könnte gut werden. Wäre da nicht Adam, ein Skandalreporter und der härteste Konkurrent ihres neuen Arbeitgebers – denn er bringt die Schmetterlinge in Delias Bauch plötzlich kräftig in Wallung. Und zu allem Übel setzt Paul wieder alle Hebel in Bewegung, um Delia zurückzugewinnen.“ (Text: Knaur)

Knaur, 2016
512 Seiten

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